Montag, 4. August 2014

short stories - wer bist du?

 
puh... nach langer langer Blogpause mal wieder was posten... und dann gleich soooo schwere Kost? Ich mach's trotzdem mal, denn die Idee mit den short stories find ich gut.
 
Ein Versuch:
Ich trage fast immer Armbanduhr und zwei Ringe. An der linken Hand einen dicken dreifachen Silberring, ohne den ich nicht mehr leben könnte, ehrlich. Ich habe ihn vor zwölf Jahren gefunden (!),  er ist auf meinen Finger gehüpft und ich dachte „alles ist gut“. Der Ring an der Rechten wird öfter mal gewechselt. Ich tendiere aber zu dicken, ausgefallenen Ringen. Und ich trage sie am Mittelfinger, nirgendwo sonst, das ist wichtig. Wenn ich keine trage, kann ich kaum das Haus verlassen, echt.
Ich suche seit drei Jahren den Ersatz-Autoschlüssel.
 
Im Keller gibt es immer noch nicht ausgeräumte Umzugskisten. (Ich bin im Januar 2009 umgezogen. Vielleicht hat das was mit dem Autoschlüssel zu tun?)
 
In den Schulferien weiß ich oft nicht genau, welches Datum wir haben. In den Sommerferien ist mir manchmal sogar der Wochentag egal. Dann stehe ich schon mal mittwochs nachmittags vor der Apotheke und versteh‘ die Welt nicht mehr.
Ich schreibe total gerne mit der Hand (jaja, womit sonst…). Ich meine so richtig mit Stift und Papier. Ich kann schön schreiben. Und das tu ich auch meistens. Und ich kann schnell schön schreiben. Auch das tu ich meistens.
 
Seit es die neuen 5 €-Scheine gibt, sortiere ich sie aus und hänge sie an die Wand. Ich weiß auch nicht warum, aber es kann ja nicht schaden.
 
Ich bin gerne pünktlich und krieg das auch meistens hin. (Ich empfinde es als Ausdruck von Wertschätzung, andere NICHT warten zu lassen.)
Wichtige Sachen (Mails, Dokumente) muss ich mir immer ausdrucken, damit ich sie als real empfinde.
 
Ich habe keine beste Freundin. Hatte ich mal, zu Schulzeiten. Ist mir aber irgendwie zu anstrengend gewesen.
 
Ich besitze fünf Globen (korrekte Mehrzahl von Globus, oder?).
Ich wollte schon immer (seit ich denken kann) einen Hund. Seit fast fünf Jahren habe ich endlich einen und will nie wieder ohne. (Nummer zwei kam vor einigen Wochen und treibt mich fast in den Wahnsinn.)
 
Ich habe 10 (!) Stunden Autofahrt auf mich genommen, um mir das Hundemädchen anzusehen. Natürlich blieb es nicht beim Ansehen. Jeder hat’s vorher gewusst, nur ich nicht.
Mir ist NIE langweilig, ich schwör’s!
Früher habe ich sehr viel gemalt, jetzt kaum noch. (Warum eigentlich? Früher habe ich auch Kleidung genäht, jetzt nur noch anderes Zeugs.)
 
Ich bin Mrs. Multitasking, ich mache immer tausend Sachen gleichzeitig.
Ich wollte mit 5 Jahren unbedingt häkeln lernen, weil meine Barbie eine Hose brauchte. Eine gelbe. Hat sie bekommen.
Ich stelle seit einiger Zeit zwanghaft Häkeldecken her.
 
Ich habe fast nie schlechte Laune. Ehrlich, nur ganz selten.
 
Vor zwei Jahren habe ich mir zu Weihnachten eine Nikon D7000 geschenkt. Einfach so. Wir beide sind total glücklich miteinander.
Ich besitze ungefähr 30 verschiedene Essie Nagellack-Farben. Seltsamerweise sind meine Fußnägel immer lackiert, die Fingernägel nur selten. Ich finde lange künstliche Nägel furchtbar.
 
Und wer bin ich jetzt?  
 

Sonntag, 4. Mai 2014

heute japanisch

 
 

...eine fürchterliche Blogflaute hatte mich da erfasst.
Das heißt nicht, dass ich völlig untätig bin.
EPP hat mich voll im Griff, aber es ist noch nicht wirklich zeigenswert.(Dieses Buch ist schuld!!!) 

Dafür heute mal japanisch weil:
Wir essen hier alle super gern Sushi, sogar das Kind mit seinen zarten 11 Lenzen greift schon lange ordentlich zu, wenn's welches gibt. Nur leider haben unsere Ess-Stäbchen die Tendenz, zu verschwinden. Naja, schön waren sie auch nicht wirklich. Deswegen gab's außer tollen neuen Zutaten (z.B. "Panko" - ich werde berichten) beim Asia-Markt des Vertrauens gestern auch neue schicke Stäbchen.
(O-Ton Kind: ...sogar mit Grip!!!) 
Und damit die nicht auch im Stäbchen-Himmel verschwinden, gibt's jetzt eine ebenso schicke traditionelle japanische Stäbchen-Rolle für die Besteck-Schublade.